Toronto's treating me good...

Concerts and Orgasms.

October 21, 2010
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There is this something about music. It makes you shiver. It makes you cry. It makes you laugh. And sometimes it just gives you a better orgasm than David Hasselhoff could.

To understand my new theory, I have to tell you what I witnessed during my first and second concert visit in Toronto. The first took place in August and I had somehow missed going when I was 14 and did not even know what an orgasm was. BACKSTREET BOYS. Reloaded. Again. Even with one member missing, satisfaction was guaranteed with the double shots my friend Shari and me scored from our bartending friend. All of a sudden though, I noticed a recurring pattern on our third companion. Every time Nick, the Carter, popped up on the screen and we could see his sweat drop on the microphone, she started groaning like an actor in the best porn I’ve ever seen. Not that I could tell. Well. I’m sure it was not only the vodka!

The second incident only took place a few days ago and completely convinced me of the power of music. I had the pleasure to see Justin Hines perform at a fundraiser. And not only was the audience completely out of control – it must be the Justin (Bieber) syndrome – I could have sworn to have witnessed a serious orgasm taking place right there next to me. The massive, intimidating copy of Mrs. Robinson seemed to have found her version of a graduate, and I can assure you, he knew what he was doing. Music that touches you. Literally. WOW.

I am looking forward to my next concert. Public exposure at its best. And maybe one day I will be touched by the music.  РOr have a date with David.

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TIFF – Toronto International Film Festival 2010

October 6, 2010
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Even though I am not belonging to the Toronto elite, somehow I managed to get an invitation to one of the after-parties of the film festival. Don’t get too excited though! What movie is it going to be for? That I only find out once I am there and I am gonna keep you, the reader, a little longer excited too ūüėČ

It was supposed to be just a regular Friday night, I dressed up a little and was planning to go out with my friend Rebecca. As I just got ready to find out where to meet her, my phone is showing me the most interesting little messages. Starting with “What are you doing tonight?”,leading up to “I want to take you to an after-party of the TIFF!”, and then finally: “Wear a dress!” Okay, those first messages were kind of flattering and made me change my schedule, that last one completely freaked me out! A dress???? What does that mean? I am always dressed properly, a comment telling me to wear a dress makes me think of red carpets and flashlights! I don’t have anything suitable for that in my wardrobe! Or so I thought…. ūüėČ

God bless my lovely big grandma, who only recently sent me, along with cans of my favorite meatloaf from the local butcher, that absolutely stunning cocktail dress by Gregor Clemens, which I had left among other – at the time utterly unimportant – pieces of clothing back in Germany. Black chiffon and red silk made me look like a star. And those 5 minutes of time left, before I was going to be picked up, were enough to squeeze me in and pimp my hair.

Going downstairs, I am astonished to find out, that the same person telling me to “Wear a dress” decided jeans would be appropriate, but what the heck! I am going to a film festival after-party!

Please check out the trailer of the original movie the party was for. And try not to laugh. Thanks.


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Business Trip #Pret-√†-…

September 9, 2010
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Paris, Pr√™t-√†-Porter. Quite an experience. 3 volle Tage Anspannung. Werde ich finden, was ich suche, was suche ich √ľberhaupt? Gab es das vielleicht schon? Ist es ein Trend, der begeistern wird, oder werde ich mich bereits √ľbermorgen fragen, an welcher Hormonst√∂rung ich gelitten habe? Und wichtiger noch, kann ich meine Kunden von dem Trend √ľberzeugen, beziehungsweise werden sie ihr angeheiratetes Verm√∂gen daran verschwenden?

Also bedenke ich; Frau M. ist klein und rund, f√ľr sie die kurze wei√üe Bluse, Frau S. ist gro√ü und schlank, liebt es ihren Busen zu pr√§sentieren, there we go! Schwarze Spitze! Und so weiter‚Ķ Mein pers√∂nlicher Geschmack z√§hlt hier nicht und wird im Keim erstickt.

Pragmatisch, bedacht und professionell vergehen 3 Tage Prêt-à-Tuer wie im Fluge.Pret-a-Porter


Business Trip #1

September 4, 2010
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Erste Gesch√§ftsreise. Paris. Pret-a-Porter. Das ist doch mal was! Oder besser: wird noch was. Mit Vorfreude auf einen angenehmen Flug inklusive der neuesten Kinoverfilmungen, finde ich mich in einer sch√§bigen Fluglinie wieder mit nur einem Bildschirm alle gef√ľhlte 10 Meter. Ist das denn zu fassen? Ich f√ľhle mich um ein erhebendes Reisegef√ľhl betrogen. Dieses Gef√ľhl kann auch das kostenlose Glas billigen Rotweins nicht mehr √§ndern. Es ist da und es bleibt mit der Ankunft in Paris Charles de Gaulle, wo ich mein Gep√§ck erstmal von Rollbahn in die Metro verfrachten muss. And I am asking myself again and again: Why do I carry such a weight on my shoulders?

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Sightseeing #1

February 28, 2010
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Endlich geschafft und das erste Mal sowas richtig tourim√§√üiges gemacht. Auf den CN Tower ging es gleich nach der Arbeit, um von dort aus den Sonnenuntergang zu sehen… Es war wohl mehr Untergang als Sonne, aber egal, der CN TOWER!!!! Ein regnerischer Mittwoch Abend und wir sind recht einsam an der Spitze der Welt. Der kanadischen zumindest. 447 Meter √ľber dem Rest Kanadas. Es f√ľhlt sich schwerelos an, ganz und gar nicht wie mein Leben hier. Ganze 2 Stunden verbringen wir dort oben und Toronto verwandelt sich in ein Lichtermeer soweit das Auge reicht. Ich merke wie wenig ich bisher von diesem Toronto wei√ü. Wieviel mehr zu entdecken ist. Und ich bin beruhigt, gleichzeitig aufgeregt, da es noch soviel zu erleben gibt.


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Business Reception #1

February 10, 2010
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Da bin ich. Voll im Leben angekommen. Ich kann nicht mehr theatralisch berichten ich sei erst seit 2 Wochen in Kanada. Nein. Es ist bereits ueber ein Monat. Das klingt nicht mehr so aufregend. Eher lahm. Aber trotzdem, die Menschen zeigen sich noch ein bisschen beeindruckt. Blo√ü ich nicht mehr. Ich mag Toronto, doch es ueberrascht mich nicht mehr. Es ist zum Alltag geworden und das ist gut. Denke ich. Und es gibt ja trotzdem noch ausreichend #1’s in meinem blog. Die #2’s sind dann bald in Arbeit. Einige bereits aufgestiegen zu #5 oder 6.

Business Reception #1 also:

  • Please welcome EU-Ambassador to Canada Matthias Brinkmann

Meine Chefin hatte keine Lust gerade dies zu tun und so durfte ich. Visitenkarten langweiligen Menschen in die Hand druecken und genauso oft wie ausgeteilt wird auch eingesteckt. Broker erzaehlen mir von ihrem ach so aufregenden Arbeitsalltag und letztlich sieht man ihnen doch an, dass die armen Schweine staendig nur auf Beutefang sind. Muss anstrengend sein.

  • Wegen der Haeppchen war ich gekommen. Hab vorher gehungert, nur um dann mit Oliven (und Stein) abgespeist zu werden.
  • Der Alkohol sollte mir beim Socializing helfen. Das eine kostenlose Glas Wein, das genehmigt wurde, war ABSOLUT nicht genug.
  • Waehrend ich mich unbemerkt davon stehlen wollte, endlich ein Lichtblick. Jung, attraktiv, erfolgreich. Sehr erfolgreich. Verdammt macht Erfolg sexy. Endlich mal eine Visitenkarte verteilt, die hoffentlich was wert sein wird. ūüėČ

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Apartment

January 26, 2010
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Endlich ein eigenes Zuhause!!!

Letzte Woche war es soweit, ich konnte endlich in mein eigenes kleines Apartment ziehen. Eine Einraumwohnung nahe Downtown, die ich mir mit meiner Hostelbekanntschaft Martin teile. Statt 8 Leuten in einem Zimmer, also nur noch 2. Ist doch ein Fortschritt. Martin bleibt jedoch nur 5 Monate und dann ist es mein Reich allein. Meins.

Moebel:

  • Eine Kommode, die mir meine Couchsurfing-freundin Shari geschenkt hat
  • Ein Luftbett aus Walmart auf dem Martin schlaeft
  • Ein Futonbett, das ich im Internet von ein paar geistig zurueckgebliebenen und ueber’s Ohr hauenden Indern gekauft habe
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Lage:

  • Jetzt wohne ich doch tatsaechlich im selben Apartmentbuilding mit meiner Couchsurferin!!!
  • Ihr Vater ist naemlich der Hausmeister und hat uns einen besonderen Deal verschafft

Der Hausmeister:

  • Hat das Apartment generalrenoviert vor unserem Einzug
  • Das bedeutet in Kanada: Eine Schicht Farbe ueber alles und gut ist’s
  • Neue Fliesen gab es dazu. Im Anschluss passte der Kuehlschrank nicht mehr an seinen Platz unter die Kuechenschraenke
  • Aber es gibt fuer alles eine Loesung, nicht wahr?
  • Saege raus und Kuechenschraenke abgesaegt. Was nicht passt, wird passend gemacht.
  • Wenn interessiert schon, dass die deutschen Bewohner beim Anblick dieser Vorgehensweise fast einen Herzinfarkt erleiden…

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Job #1, Job #2, Job #3

January 26, 2010
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Job #1

  • Montag – Mittwoch: 09.00 – 17.00 Uhr
  • Helfe ich deutschen Firmen ihre Produkte auf dem kanadischen Markt loszuwerden
  • Also eigentlich gebe ich Daten in einen Computer ein und hoffe, dass meine Chefin nicht gleich wieder ihre Giftzaehne zeigt

Job #2

  • Donnerstag – Samstag: 10.00 – 18.00 Uhr
  • Verkaufe ich europaeische Designer Couture
  • Eigentlich rede ich mit alten Omis und helfe Ihnen dabei Ihr Geld, das sie in Massen haben, in Bogner zu investieren

Job #3

  • Mittwoch, Freitag, Samstag, Sonntag: 07.00 – Close
  • Arbeite ich als Kellnerin und am Counter eines Delikatess-Burgerrestaurants
  • Renne hilflos durch die Gegend, erfinde meine eigenen Cocktailrezepte und versuche die Besitzer verschiedener Burger ausfindig zu machen

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Jobhunting #1

January 10, 2010
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Morgens…

  • 11 Uhr Bewerbungsgespr√§ch, also 8 Uhr aufstehen, duschen gehen.
  • Wasser an. Kalt. Es bleibt kalt. Auch nach 10 Minuten laufen lassen ist es noch kalt. Und ich rede hier nicht von kalt. Ich meine EISKALT.
  • Shit. Einmal im Schlafanzug durch das ganze Hostel und eine warme Dusche finden. Geschafft.
  • Fr√ľhst√ľcken und nochmal √ľber meine St√§rken und Schw√§chen nachdenken….

Stärken:

  • Optimist. Wie kann man sonst so planlos nach Kanada einreisen?

Schwächen:

  • Optimist. Wieso hab ich keinen Plan?

Immer noch morgens…

  • Ich stehe an der Stra√üenbahnhaltestelle. Nur leider steht da keine Stra√üenbahn. Es kommt auch keine. Immer noch nicht. Panik erfasst mich und ich schnappe mir ein Taxi.
  • W√§hrend der Taxifahrt handele ich einen 5 $ Rabatt aus, indem ich von meinem planlosen Vorhaben, meinem leeren Bankkonto und meinem unn√ľtzen Studium erz√§hle…
  • P√ľnktliche Ankunft. 20 $ weniger in der Tasche.
  • Schnell auf die Toilette und frisch machen. Eine andere Lady ist da auch. Die kommt mir bekannt vor. Google sei Dank. Ich sage allerdings nichts. Sie auch nicht. Pudern. Entfusseln. Und los geht’s.
  • Die Lady kommt und begr√ľ√üt mich. Ja, dieselbe. Meine potentielle Chefin.

Mittags…

  • Ich hab den Job, wenn ich will. Und erkundige mich ganz zaghaft nach dem Gehalt.
  • Ich hab den Job, aber will ihn nicht. Das hei√üt, wollen schon, aber leisten kann ich ihn mir nicht.
  • Marketing = Hungern = Karriere = Impossible

Die Suche geht weiter.


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Wieso, weshalb, warum?

January 7, 2010
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Wieder eine Frage. Eine der häufigsten bislang. Ich formuliere sie nochmal aus:

Was hat dich dazu gebracht wundervolle Freunde, deine Familie, dein tolles Zimmer Рwelches inklusive toller Mitbewohner und noch mehr toller Freunde daher kam Рund deine berufliche Selbstständigkeit hier in Leipzig aufzugeben?

Tja, das frage ich mich auch manchmal. Eine zufriedenstellende Antwort gibt es wahrscheinlich nicht. Allerdings kann ich ein paar Erklärungsversuche bieten:

  • Oktober, November, Dezember. Drei tolle Monate, in denen ich viel arbeitete und erlebte. Als “Amazon”e verirrte ich mich in den Labyrinthen eines Konzerns, in dem ich mich wie Charlie Chaplin in Modern Times f√ľhlte. W√§hrend verschiedener K√§lteeinbr√ľche bewahrte ich die Universit√§t vor dem Bankrott, indem ich Adoptiveltern f√ľr Diplomb√§ren fand. Auf Empf√§ngen reichte ich den ersehnten Trank, der Anw√§lte vor dem Suizid rettete. Und nur knapp bin ich der Aufgabe entgangen, hungrigen W√∂lfen Austern vor die M√§uler zu werfen.
  • Drei Monate. Monate, in denen ich vor dem Computer sa√ü und meinen Lebenslauf auf Positionen, die meinem Traumberuf √§hnelten, zurechtbog und r√ľckte. Die passenden Anschreiben dazu verwandeln sich auf wundersame Weise in Din-A 4 Umschl√§ge in meinem Briefkasten. Deren Inhalte sagen mir alle, wie toll ich bin und wieviele M√∂glichkeiten mir noch offen stehen werden. Nur eben diese nicht.
  • Drei Monate, w√§hrend derer ich st√§ndig Antworten finden muss. Was machst du? Wer bist du?
  • Drei Monate, in denen ich 2 Bewerbungsgespr√§che hatte: Berlin. Toronto. Schlecht bezahltes Praktikum in der kanadischen Botschaft in Berlin oder m√∂glicher Job in Toronto. Letzteres h√∂rte sich pl√∂tzlich sehr verlockend an. Warum nicht mein Gl√ľck in einem anderen Land versuchen?

Gr√ľnde, die daf√ľr sprachen:

  • Ich wollte schon immer mal nach Kanada.
  • Rein theoretisch spreche ich neben Englisch auch Franz√∂sisch. Nur theoretisch.
  • Toronto ist eine Millionenstadt!
  • Ich habe keinen Freund, mit dem ich gemeinsam irgendwo hingehen oder irgendwo bleiben k√∂nnte.
  • Es sieht h√ľbsch aus auf meinem Lebenslauf. Sehr h√ľbsch.
  • Ich habe nichts Besseres zu tun.

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